Über mich
Ich biete dir, was mir damals gefehlt hat.
Der Rückschlag, der alles verändert hat
Mit 30 Jahren bin ich bei VW knapp durch eine zweitägige Führungskräfteprüfung gefallen — zwei Mitarbeitergespräche, eine Postkorbübung, eine Gruppendiskussion mit Präsentation. Sechs Monate hatte ich mich vorbereitet. Es war der Beginn der Corona-Pandemie, der erste Lockdown.
Sechs Jahre später weiß ich, warum: Ich war zu diesem Zeitpunkt bei VW nicht mehr wirklich zufrieden. Mit 30 war ich noch zu jung und unerfahren für die Verantwortung über 300 Mitarbeiter. Und vor allem: Mir hatte niemand Führung und Struktur im Detail beigebracht. Ich hatte gelernt, gut zu funktionieren — aber nicht, wirklich zu führen.
Die Nacht, in der ich ans Aufgeben dachte
Ohne Struktur arbeitet man irgendwann nicht mehr an dem, was wirklich wichtig ist — sondern nur noch an dem, was gerade am lautesten ist. Anrufe, E-Mails, Rückfragen. Alles bekommt sofort Aufmerksamkeit, nicht weil es wichtig ist, sondern weil es da ist. Und was liegen bleibt, verschwindet nicht — es kommt zurück. Nicht einzeln, sondern gesammelt.
Ich kenne diesen Zustand sehr gut. Ich hatte das Gefühl, ständig zu arbeiten und trotzdem nie voranzukommen. Ich wurde langsamer — nicht, weil ich weniger wollte, sondern weil ich schlicht nicht mehr konnte. Irgendwann war ich nicht mehr nur erschöpft. Ich war leer. Und da war ein Gedanke, der immer wieder zurückkam: Vielleicht solltest du einfach aufgeben.
Eine Nacht hat sich mir besonders eingebrannt. Ich wachte auf, wie so oft in dieser Zeit — doch diesmal war ich nicht allein. Meine Frau war ebenfalls wach. Wir sahen uns an, und ohne ein Wort war klar: Etwas stimmt nicht. Ich hatte geträumt, dass mich meine Aufgaben erdrücken. Sie hatte geträumt, dass ich aufgebe.
Sie sagte: "Ich habe geträumt, dass du aufgibst. Aber mein Mann gibt nicht auf." Ich schwieg. Dann sagte ich etwas, das ich mir selbst lange nicht eingestanden hatte: "Doch. Genau daran denke ich gerade."
Dieser Moment war hart. Aber er war notwendig. Er hat mir gezeigt, dass ich etwas verändern muss — nicht irgendwann, sondern jetzt. Nicht nur für mich, sondern auch für die Menschen, die an mich glauben.
Ich habe mir Unterstützung gesucht. Einen Coach. Rückblickend war das die beste berufliche Entscheidung meines Lebens — nicht, weil sich plötzlich alles von selbst gelöst hat, sondern weil ich anfing, ein System zu entwickeln. Ein System, das mich trägt, auch wenn ich einmal langsamer werde.
Wie ich mir das Fehlende selbst angeeignet habe
Erst durch Amazon, wo ich als technischer Leiter mehrere Standorte in Deutschland verantwortet habe, und durch meine Ausbildung zum zertifizierten Coach an der Bodo Schäfer Akademie, habe ich die Grundsätze von Struktur und Führung wirklich verstanden und für mich nutzbar gemacht.
Die eigentliche Idee zu ACT entstand dann während eines siebenwöchigen Sabbaticals, das ich mit meiner Frau und unseren zwei Kindern kurz vor deren Schulantritt zum gemeinsamen Reisen genutzt habe. In dieser Zeit fügten sich all die Seminare und Weiterbildungen der letzten Jahre wie ein Puzzle zusammen. Die zentrale Erkenntnis: Ziele allein reichen nicht — ohne zu wissen, wo man steht, weiß man auch nicht, wohin man muss. Genau hier ist der Name ACT entstanden.
Bemerkenswert dabei: Obwohl ich über ein Jahrzehnt in Top-Unternehmen wie VW und Amazon gearbeitet habe, hat mir dieses Wissen nie ein Arbeitgeber, eine Schule oder eine Universität vermittelt. Ich habe es mir vollständig selbst angeeignet.
Warum Familie mein Ausgangspunkt ist
Der eigentliche Anstoß kam aber nicht aus dem Job. Mein eigenes Kind hat mir einmal gesagt, ich solle nicht mehr so viel arbeiten. Das hat mich hart getroffen — nicht, weil ich weniger arbeiten wollte, sondern weil mir klar wurde, wie automatisch ich meine Zeit vergeben hatte, ohne bewusst zu entscheiden, wofür.
Genau das ist es, was ich heute vermitteln will: nicht weniger arbeiten, sondern deine Zeit und Präsenz bewusst einsetzen — für den Job genauso wie für die Familie.
Was mich dazu befähigt, dich zu begleiten
- Über ein Jahrzehnt operative Führungserfahrung bei VW, Amazon und international (China/OPES Solar Mobility)
- Zertifizierter Coach, Bodo Schäfer Akademie
- Lizenzierter, ausgebildeter Trainer für DiSG und "5 Dysfunktionen eines Teams" (Wiley)
- Eigene Ergebnisse als Beweis statt nur Theorie: 15 vermietete Wohneinheiten, Immocation Masterclass, über 3 Jahre Coaching bei Jens Rabe, langjährige Gold-/Silber-Investments
ACT ist kein Zufall
ACT existiert, damit Menschen ihr Potenzial erkennen, Verantwortung für ihr Leben übernehmen und selbst zu Vorbildern für andere werden.
Ich glaube nicht daran, dass Veränderung einfach "von innen" passiert, wenn man nur lange genug wartet. Der Wunsch nach Entfaltung kommt von innen — der Weg dorthin führt über Struktur von außen. Genau das biete ich dir: nicht Motivation, sondern Führung.
Werde ACTeur.